Booking.com? Tripadvisor! Expedia!

Booking.com, Tripadvisor, und viele andere sind in Wahrheit im Eigentum von Expedia

Ursprünglich haben sich Staaten Monopole vor allem dort vorbehalten, wo es zum Wohl der Bevölkerug wichtig war, dass Spekulanten keinen Fuß in die Tür bekommen.
zB.: Bei der Trinkwasserversorgung….

Dann hat man begriffen, dass es ein paar Geschäftszweige gibt, die man eigentlich lieber für sich (in „Staatsnähe“ behalten möchte, weil die Profite so einfach und gleichzeitig so enorm sind, dass die Staaten einfach nicht teilen wollten….
(zB Glücksspiel, Tabak, etc.)

Es folgte (bei uns wenigstens) eine Phase wo die Sache kniffelig für den Staat wurde. Einerseits will man sich die schwindelerregenden Profite vom Glücksspiel nicht nehmen lassen, andererseits hat man „Ja“ zur EU gesagt – und die EU sagt (eigentlich) freier „Verkehr von Dienstleistungen“.
Desgleichen mit dem Tabak…. „Mist aber auch!“

Bei Beidem „mogeln“ sich die diversen Staaten derzeit irgendwie „stillschweigend“ durch. Nach dem Motto: „Steigt ihr mir nicht auf die Zehen, sehe ich auch in eine andere Richtung ob der Tatsache, dass ihr euch ja auch nicht an die Spielregeln haltet.“

Fair?
Nein.
Korrekt?
Auch: Nein.
Demokratisch?
Ganz sicher nicht.
..aber wenn‘s doch so schön profitabel ist?

In manchen Branchen haben sich Quasi-Monopole gebildet:
Versuche mal einer REWE und Spar und den Aldi-Bruder plus noch Lidl irgendwie so zu behandeln, dass es denen nicht gefällt, und „schwupps“ können die im Grunde die komplette Nahversorgung der gesamten Bevölkerung zusammenbrechen lassen.
…muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: „4 Generaldirektoren entscheiden darüber ob Du morgen noch etwas zum Essen einkaufen darfst, oder…..“

Bei den Bankstern?
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es ca 20 Banken in Österreich die miteinander in direkter Konkurrenz standen. Heute gibt es noch 3-4 Konzerne (mit hauptsächlich ausländischen Eigentümern) die sich nur absprechen müssten, und morgen könntest Du schon allein deswegen nichts mehr zum Essen einkaufen, weil Du an Deine Kohle nicht dran kommst!
Netter Gedanke, nicht wahr?

Lust „den Vogel abzuschießen“?
Da gibt es einen Herren namens „Bill Gates“ der im Grunde all unsere Rechner kontrolliert. (Jaja, es gibt ein paar Narren mit Apple – nur die beiden Firmen sind bekanntlich viel enger befreundet als die „öffentlich ausgetragenen Schlachten“ vermuten ließen) und es gibt theoretisch wenigstens auch noch Linux….. aber die absolute Mehrheit von uns hockt doch (mich selbst eingeschlossen) hinter „Windows-Rechnern“ und die hängen allesamt am Internet.
Wie naiv müsste man sein, dass man noch nicht begriffen hätte, dass Microsoft und Apple direkten Zugriff auf unsere Rechner haben.
(Der „Trickbetrug“ dahinter, um sicher zu gehen, dass das auch so bleibt, nennt sich „System-Update“.)

Was unterscheidet die Genannten nun von meinem heutigen Thema?
Sie machen es alle „offen und ehrlich“.
Wir wissen an welchen Teufel wir unsere Seelen verkauft haben.
Wir kennen die Allmacht welche hier über uns ausgeübt wird und es liegt schließlich an uns, unserer Entscheidung – bzw. unserer Lethargie nichts zu tun – dass wir uns das gefallen lassen.

Aber über booking.com ist jetzt eine Diskussion losgebrochen?
Weil die ein Preisdiktat gegenüber den Hoteliers ausüben?

Nunja“, wird sich jetzt jeder bei diesen Nachrichten denken, „wenn die nicht spuren, dann dreht man ihnen halt einfach den Hahn ab, und es gibt ja schließlich genug andere Anbieter auf die man zugreifen kann. Tripadvisor zum Beispiel!“

Ha. Haha. Hahahaha!

Das was nämlich booking.com von den Genannten unterscheidet, ist, dass sie sich ein Monopol auf dem Reisemarkt geschaffen haben.
Durch rücksichtsloseste Ellenbogentechnik.
Natürlich. Anders ist das nicht zu schaffen.
Und, im Grunde durch: Betrug!

Denn während Booking.com noch keinen Hehl daraus macht, dass sie Hotelzimmerbuchungen verkaufen möchten (und an den Provisionen verdienen) ist ja Tripadvisor nur ein Bewertungsportal.
Nicht wahr?
Eine Plattform „von Reisenden – für Reisende“ wo es „nur um den Erfahrungsaustausch“ geht?!

Falsch!

Tripadvisor, genau so wie Booking.com und im Grunde ALLE(!) Webseiten die man bei einer einschlägigen Google-Suche zur Auswahl angeboten bekommt, gehören zu einem Unternehmen:

Expedia.

Bei dem Bild zum heutigen Artikel habe ich mir die Mühe gemacht die wichtigsten (nicht Alle!) Portale anzuzeigen, welche zum Expedia-Konzern gehören.

Ein lückenloses Monopol wurde geschaffen, das nur auf der Basis von Betrug existieren kann.

Jawohl: Kann!

Tripadvisor ist längst dazu übergegangen negative Erfahrungsberichte von Reisenden entweder gar nicht zu veröffentlichen, oder in ihren Nationalen Ablegern zu „verstecken“.
Reisende welche glauben sich auf Tripadvisor informieren zu können, vielleicht sogar noch neutral und objektiv, begreifen gar nicht – können! gar nicht begreifen – dass sie sich auf einer Plattform befinden auf welcher sie dazu geködert werden sollen, bei einem der angeschlossenen Unternehmen zu buchen.
Negativberichte schaden dem Umsatz.
Also werden Negatiberichte unterdrückt.

Selbst wenn es handfeste Beweise für das Fehlverhalten einzelner Beherbergungsbetriebe gibt!

Da gibt es zB eine offenbar recht miese Absteige in Antigua, namens „Reefview Apartments“.
Nicht nur gibt es von dort aus offenbar keinen/kaum einen „Blick auf das Riff oder auch nur das Meer“, die Besitzer dringen einfach in die Zimmer ihrer Gäste während deren Abwesenheit ein, durchstöbern deren Sachen, stehlen(!), kopieren sich vertrauliche Informationen etc.

Nur die Behauptung eines verärgerten Gastes?
Rufschädigung?

Nun, ich denke dass man bei Vorliegen von Video-Beweisen aus einer geheimen/ bzw. versteckten Überwachungskamera schon davon ausgehen kann, dass es sich hierbei um Fakten handelt?

Und diese Fakten finden sich auf der Webseite www.reefview-apartments.com inklusive dem Hinweis, dass der Geschädigte zuerst Tripadvisor, Expedia, Homeaway und wo dieser Laden sonst noch so gelistet ist, verständigt hat.
Reaktion?
Null.
Bzw.: Der Bewertungsaccount des Betreffenden Opfers wurde von Tripadvisor gesperrt, dessen Negativ-Bericht gelöscht.

Das Opfer ist ganz offenbar noch einen Schritt weiter gegangen:
Er hat einen Sprachsachverständigen beauftragt sich die „positiven Jubelbewertungen“ für den Laden einmal genauer anzusehen – mit dem Ergebnis, dass die Meisten davon, von der verwendeten Diktion her zu schließen, von der gleichen Person geschrieben wurden.
Anzunehmen von den kriminellen Besitzern und/oder einer von diesen beauftragten Person.

Nun, an dieser Stelle könnte man natürlich sagen, dass da ja Tripadvisor nichts dafür kann, wenn Hoteliers sich die Bewertungen selber schreiben um so den Eindruck zu erwecken, dass sie ein ganz Ur-Super-Tolles Hotel sind und keine „Psycho-Absteige“ ….
….Bloß:
Selbstverständlich weiß Tripadvisor davon!

Kann man ganz einfach im Selbstversuch ausprobieren:

Man lege sich einfach mit 3 verschiedenen „Wegerf-Email Adressen“, 3 verschiedene Accounts bei Tripadvisor an und dann versucht man mit jeder dieser Schein-Identitäten eine „nur neutrale“ Bewertung für irgend ein Hotel zu schreiben. Immer für das gleiche Hotel.

Sofort kommt eine Systemnachricht, dass die Bewertungen „vor Freischaltung“ geprüft werden müssen, und dann wird man feststellen dass diese nicht veröffentlicht werden.
Meistens gibt es dazu noch ein dümmliches System-Mail mit dem Inhalte, dass der Beitrag leider nicht veröffentlicht werden konnte, weil er „gegen die Nutzungsbestimmungen verstößt.“

Was ist passiert?
Ganz einfach: Die Algorithmen von Tripadvisor erkennen die Absender-IP, vergleichen und „merken“ sich die Accounts.
Das bedeutet: Wenn ein Hotelbesitzer sich der Reihe nach die positiven „Berichte“ selber schreibt, dann weiss Tripadvisor/aka Booking.com/ aka Expedia das…. Und sie tun eindeutig nichts dagegen.

Das aber ist, zumindest nach meinem „natürlichen Rechtsempfinden“ ganz einfach: Betrug.

Das Problem dabei ist: Eigentlich müsste man diesen Missbrauch von „natürlichem Vertrauen“ unterbinden – das geht aber nur wenn man (wir!) dem Staat „ganz offiziell“ erlauben würden das Internet zu zensieren. (Soweit dies nicht ohnehin bereits – aber ohne unserem Wissen, geschweige denn Einverständnis – geschieht, ist das aber (hoffentlich) undenkbar.)

Bleibt also nur diese Information zu verbreiten, damit möglichst viele Menschen davon erfahren und künftig ganz einfach folgendermaßen vorgehen:

  1. Tripadvisor & Co verwenden um sich zu informieren. (an denen führt ohnehin -noch!- kein Weg vorbei)
  2. Direkt nach dem Hotel in seiner Suchmaschine suchen – auch wenn man dazu mehrere Seiten(!) zurück klicken muss. Und derzeit ist das so, eigentlich auch ein Irrsinn und lässt vermuten, dass Google da durchaus auch – natürlich gegen sehr gutes Geld – mitspielt.
    Versuchen Sie doch einfach mal einen ganz konkreten Hotel-Namen plus Ort einzugeben und Sie werden Seitenweise nur Webseiten angeboten bekommen die Expedia gehören. Erst auf Seite 5 oder 6 oder 7 werden sie dann die „Offizielle Originalwebseite“ des Hotels finden.
  3. Wenn Sie buchen wollen, buchen Sie direkt beim Hotel!
    (Nach dem neuen Entscheid der Gerichte darf booking.com die Hoteliers nicht nötigen Direktbuchern keine besseren Preise zu machen! Da Booking.com gut 20% der von Ihnen bezahlten Kosten als Provision einsackt, wird Ihnen das Hotel sicher gerne einen Rabatt von 10% auf den Preis geben der bei Booking.com veröffentlicht ist.
  4. Nutzen Sie ihre Möglichkeiten, zB über Facebook & Co diesen Artikel bzw. die darin enthaltenen Informationen mit Ihren eigenen Worten möglichst weit zu verbreiten. Je schneller möglichst alle davon wissen, dass es direkt besser und billiger geht – und – damit auch Betrügern das Handwerk gelegt wird, desto früher wird der Spuk vorbei sein. Auch ohne Internetzensur!
  5. Expedia und deren kompletter „Abzock-Moloch“ wird sich dann sehr schnell erledigt haben. Die können ihr „Quasi-Monopol“ nur mit einem enormen finanziellen Aufwand aufrecht erhalten (woraus sich ablesen lässt, wie enorm deren Profite sein müssen! Zu Ihren Lasten!)
    Ich habe eine kleine Hochrechnung gemacht: Nur um die ganzen Domains zu erhalten mit denen sie den Markt so lückenlos an sich gerissen haben, muss Expedia mehr als Eine Million Dollar – pro Jahr! – ausgeben. Wenn die kein Geld mehr verdienen, dann werden sie schnell aufgeben.

Wir sind das Volk!
Wir haben die Macht!
Wir entscheiden ob wir uns von Einzelnen und/oder Staaten verarschen lassen wollen.

Ich denke es ist an der Zeit, dass wir beginnen klare Zeichen zu setzen.

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